Kinderreiche Eltern? Nein. Elternreiche Kinder!

Wie sieht das Familienleben der Zukunft aus? In einem Punkt sind sich Forscher einig: Statt nur mit Mama und Papa werden die Kinder mit vielen »Eltern« und Halbgeschwistern aufwachsen. Die traditionelle Kleinfamilie macht dem Groß-Clan Platz – und das wird kein Nachteil für die Kinder sein.

Eine Konfirmation im Jahr 2025. Jana hat ihre ganze Familie eingeladen – und musste dafür ziemlich viele Namensschilder malen. Papa mit seiner neuen Frau Anni, deren Sohn aus erster Ehe und dem ge-meinsamen Baby Max. Mama mit ihrem neuen Freund und dessen erwachsener Tochter, die gerade schwanger ist. Ihre Kinderfrau Helene, die jahrelang auf sie aufgepasst hat und wie ein Fels in der Brandung war, als Janas Eltern sich haben scheiden lassen. Vier Großmütter, ein Opa und eine fast unübersichtlich große Schar an neuen Tanten. Auf jeden Fall: ziemlich viele Geschenke. Hier gehts weiter

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Ahnenforschung – Dedektiv in eingener Sache

Barack Obamas Verwandtschaft mütterlicherseits kommt aus Besigheim in der Nähe von Stuttgart. US-Schwimmstar Ryan Lochte holte bei den Olympischen Spielen eigentlich Gold für Deutschland, denn sein Urururgroßvater wurde in Hannover geboren, und die Wurzeln von Monacos Fürstin Charlène liegen im vorpommerschen Zerrenthin.

Woher die Vorfahren stammen, ist für viele Menschen wichtig. Jeder zweite Deutsche würde gern mehr darüber wissen, ergab eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach von 2007. In 44 Prozent aller Familien hat sich bereits jemand mit den eigenen Ahnen befasst, 1981 waren es noch 38 Prozent. Auch gestiegene Mitgliedszahlen bei den entsprechenden Vereinen, Zulauf bei Internetforen und mehr Anfragen bei Archiven belegen das Interesse.

Die Entwicklung kommt nicht von ungefähr: Durch das Internet ist der Zugriff auf Daten, die früher nur mühselig erschlossen werden konnten, leichter möglich. Viele Originalquellen sind inzwischen online abrufbar. Hobbyforscher stellen Daten und Fotos ein, Archive digitalisieren ihren Bestand. “Je mehr jetzt kommt, umso größer ist die Nutzerflut”, sagt Andreas Bellersen von der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte in Frankfurt/Main. Bei seinem Institut gehen bis zu viermal so viel Anfragen ein wie noch vor zehn Jahren – aus der gesamten Welt. Hier geht’s weiter

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Familienforscher: «Auf Fotos entdecken Sie Dinge, die Texte nicht zeigen»

Zugegeben der Titel ist nicht von mir, sondern aus einem Artikel den ich auf einem Streifzug durch das WWW hier gefunden habe. Der Artikel hat mich aber dazu inspiriert hier kurz zu erzählen was ich schon alles mit Fotos erlebt habe.

Schon als kleiner Junge habe ich in alten Alben Bilder gesehen auf denen Personen aus der Zeit des ersten Weltkrieges abgelichtet waren. Meine Großeltern konnten mir damals schon nicht viel dazu sagen vielleicht, weil der Altersunterschied zu groß war oder weil sie über die Zeit nicht sprechen wollten.Wir wissen alle es waren damals keine einfachen Zeiten. So z.B sind zwei Brüder von meinem Großvater mit 17 und 19 Jahren 1914 gefallen und mein Großvater 1909 geboren. Nun Mitte der 1990 Jahre sind mir dir alten Bilder in die Hände gefallen und wie der Zufall so wollte habe ich damals angefangen mit Photoshop zu arbeiten. Die Möglichkeiten die man plötzlich hatte waren phantastisch! Alleine die Tatsache, dass man ein Bild einscannen konnte und um ein vielfaches vergrößern konnte war fantastisch. Plötzlich kamen Details zum Vorschein die man gar nicht auf dem Zettel hatte. Aber noch interessanter fand ich die Möglichkeit mit Farben zu experimentieren. Z.B. Farben ersetzen.

So kam auf einem Bild ein lange verschwundener Text von 1916 zum Vorschein. Das war für einen Familienforscher eine Sensation. Auch auf anderen Bildern habe ich viele interessante Details entdeckt. Z.B Werbe Prägungen oder viele Hinweise zum Thema Mode. Ich kann jedem nur empfehlen seine Bildersammlung zu digitalisieren und besonders die sehr alten Originale genau zu untersuchen. Man findet immer eine Überraschung.

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